Wasabi-Praline mit Matcha

Wenn man mit offenen Augen durch Japan läuft, kommt man um eine Sache nicht drum herum: Matcha. Das grüne Teepulver ist allgegenwärtig. Nicht nur in seiner Reinform als Tee. Mit Matcha wird wirklich alles aromatisiert: Matcha-Eis, Matcha-Schokolade, Matcha-Kuchen, Matcha-Pudding, das große amerikanische Kaffee Take Away Unternehmen bietet eine Matcha-Latte an und ein Schokoriegelhersteller (auch amerikanisch) verkauft vier teilbare Knusperriegel in der grünen Matchavariante.
Heute kommt eine neue Matcha-Version dazu: Und zwar die Wasabipraline mit Matcha. Eine Geschmackskombination, die alle Bereiche der Zunge kulinarisch bespielt: Süß, scharf, sauer, bitter und ein wenig salzig. Mehr geht einfach nicht.

Man nehme (für ca. 20 Kugeln):

Pralinen
110 g weiche Butter
50 g Zucker
1 Ei
½ TL Backpulver
70 g Mehl
1 Zitrone
1 Prise Salz
1 EL Crème fraîche
Wasabipaste
2 EL Sake
100 g weiße Schokolade

Matchacreme
Matchapulver
5 EL Joghurt
Puderzucker

1. Ran an die Kugel: Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. 60 g Butter, Zucker und Salz in ne Schüssel → schaumig schlagen. Ei, Abrieb einer halben Zitrone und Zitronensaft (auch von der halben Zitrone) dazu → unterrühren. Mehl und Backpulver unterarbeiten. Teig rauf aufs Blech und 12 Minuten backen.

2. Nun gibt’s Matsche-Patsche: Teig (noch warm) zerbröseln. Butter, Crème fraîche, Wasabi (nach Geschmack – lieber vorsichtig anfangen) und Sake dazu und alles zu ner teigigen Masse kneten. 20 Kugeln formen, rauf aufn Brettchen und ab damit ins Eisfach.

3. In der Zwischenzeit die Schoki im Wasserbad schmelzen. Erkaltete Kugeln durch die weiße Schokolade ziehen und ummanteln. Noch mal ab damit ins Eisfach zum Abkühlen.

4. Das ist ja rührend: Matcha (nach Geschmack) mit einem kräftigen Schuss Zitronensaft verrühren. Mit Joghurt und Puderzucker mischen.

5. Und nun geht’s rund: Matchacreme rauf auf den Löffel und ne Praline drauf setzen. Fertig ist der Spaß. Voll schwer wars, oder?