Tofu – Curry – Paprika – Pilze – Kräuter (vegan)

Teil II der großartigen Reihe: „Wenn die Veganerin 3mal klingelt.“

Gekocht in Köln.
Geschrieben in 10700 Metern Höhe mit 940 km/h unterm Hintern.
Auf dem Weg nach Asien.
Dann darf’s auch mal ‚was mit Tofu sein, oder?

Man nehme (für 4 Personen):

Röstzwiebeln
1 rote Zwiebel
1 TL Puderzucker

Tofu
1 Stück schnittfester Tofu (400g)
Currypulver
Paprikapulver
Sojasauce
Zucker
1 Packung Tempurateig
700 ml Sonnenblumenöl
Salz, Pfeffer

Sauce
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
1 TL gelbe Currypaste
1 Scheibe Ingwer
1 Chili
1 Stange Zitronengras
1 Limettenblatt
100 ml Weißwein
300 ml Gemüsefond
Sojasauce
Speisestärke
Limettensaft
Sesamöl
Salz, Pfeffer, Zucker

20 Kräutersaitlinge
1 rote Paprika
1 gelbe Paprika

4 EL geröstete Cashewkerne

Koriander
Thaibasilikum
vietnamesischer Koriander

1. Hacke, hacke Peter… aber nicht in die Finger: Ist ja schließlich vegan. Zwiebel pellen und in feine Scheiben schneiden. Scheiben auseinander bröseln.Ringe aufs Backblech, mit Puderzucker – wie die Bienlein – bestäuben und 1 Stunde bei 100°C in der Röhre trocknen.

2. Paprika ringsum mit dem Sparschäler bearbeiten und in kleine Würfelchen zerlegen. Pilze putzen. Zur Seite mit allem.

3. Schalotte und Knoblauch häuten und halbieren. Olivenöl (nen Schuss halt) rein in den Topf, Schalotte und Knoblauch dazu. Dampf untern Hintern machen und kurz anbrutzeln. Currypaste mit anschwitzen (nur ganz kurz) und dann den Weißwein rein – dieses Mal nicht in den Koch sondern nur in den Topf. Chili, Ingwer, Zitronengras und Limettenblatt dazu. Einmal aufkochen und dann den Gemüsefond drauf und ein wenig Sojasauce (ca. 1-2 TL). Bei leichter Hitze (nur Mittelmeerraum) die Flüssigkeit einreduzieren lassen – so um die Hälfte. Alle festen Bestandteile rausfischen (oder raussieben) und evtl. mit ein wenig Speisestärke abbinden. Dazu das mehlige Zeug mit Wasser anrühren und Dröpje für Dröpje in die heiße Sauce rieseln lassen. Mit Limettensaft, Soja, einigen Tropfen Sesamöl, Zucker, S+P abschmecken. Warmstellen.

4. Tofu raus aus der Packung und so richtig abhängen – im Sieb jetzt. Bis er halbwegs trocken ist. Sojaquark in Würfel schnippeln (20 Stücke). Mit Curry-, Paprikapulver, Zucker und einigen Tropfen Soja würzen. Tempurateig (am besten einen ohne künstliche Zusätze) nach Packungsanleitung anrühren. Sonnenblumenöl in nem geräumigen Topf erhitzen. Stäbchenprobe – das Fett ist heiß genug, wenn Bläschen an einem Schaschlikspieß aufsteigen. Dabei das Holzstäbchen nicht mit den Fingern verwechseln. Tofuwürfel durch den Teig ziehen und im heißen Fett goldgelb ausbacken. Dann raus aus dem Fettbad, auf Küchenkrepp abtropfen lassen, Mit S+P würzen und warmstellen.

5. Paprika und Pilze in zwei Pfannen kurz anbraten. Paprika mit S+P und Zucker würzen. Pilze werden mit Paprikapulver, einem Spritzer Sojasauce, S+P behandelt.

6. Und nun ran an die Buletten… ach neeee… ist ja vegan! Ran an den Teller: Sauce rauf auf den Teller. Paprikawürfel dazu. Tofuwürfel kreisförmig anlegen. Kräutersaitlinge drauf. Mit vielen Kräutern (alles was der Asia-Shop hergibt – in meinem Fall: Koriander, Thaibasilikum und vietnamesischer Koriander), Cashewkernen und Röstzwiebeln toppen. Fertig ist der Spaß und mir bleibt nur noch zu sagen: Arigatou und Danke fürs Lesen. Bussi, guten Appetit und fertig!