Müsli – Quitte – Quark – Honig

Mein persönliches Fitnessprogramm – viel besser als Sport!

Und lass dir eins gesagt sein: Dieser Nachtisch macht echt Spaß. Fruchtig, nicht zu süß, knusprig, cremig, saftig, schokoladig, erfrischend und jede Menge Freude auf der Zunge. Da ist auf alle Fälle für jeden was dabei.

Man nehme (für 6 Personen):

Honigpraline
60 g Vollmilchschokolade
3 EL Quark (40%)
3 EL Honig
1 EL Wodka
etwas Zitronenabrieb (Bio)

Mandelkuchen
170 g gemahlene Mandeln
40 g Butter
5 Eier (M)
170 g Zucker
2 TL Zitronenabrieb (Bio)
Zimt
2 TL Backpulver
Salz
50 ml Olivenöl
Butter für die Form

Zitronenjelly
200 ml Zitronensaft
100 ml Wasser
3 EL Zucker
4 Blatt Gelatine

Quittensorbet
eingekochte Quitten (ein 1 l-Glas)

Müslicracker
1 Blatt Strudelteig
1 EL Honig
1 EL Wasser
3 EL gemischte Müsliflocken
3 EL Popamaranth

Müslikrümel
1 EL gehackte Mandeln
2 EL gemischte Müsliflocken
1 EL Zucker
1 EL Popamaranth

Quarkcreme
2 EL Quark (40%)
2 EL Frischkäse
70 ml Sahne
Zitronensaft
1 EL Zucker
1 EL Honig
Zimt

1a. Praliiiinje: (Am besten am Vortag herstellen) Schokolade überm Wasserbad zum Schmelzen bringen. Wer möchte, kann dabei ne Liebesarie singen… Vielleicht schmilzt die ganze Sache dann schneller. Ne Silikonform mit kleinen Halbkugeln doppelt mit Schokolade auspinseln – bei 6 Personen 6 Halbkugeln! Dann ab damit in das Eisfach zum Erstarren. Die Wartezeit nutzen wir indem wir 2 EL Honig, Quark, Wodka und ein wenig Zitronenabrieb verquirlen. Schokokugeln raus aus der Kühlung. In jeden Hohlkörper nen Klecks Honig hinein laufen lassen. Quarkcreme drauf und wieder ab ins Gefrierfach. Wenn alles ganz schön verfroren durchgefroren ist, mit der restlichen Schoki (evtl. noch mal überm Wasserbad erwärmen) die Praline mit nem Klecks der dunklen Masse verschließen. Wieder ins Eisfach…

1b. Am Tag des großen Fressens: Pralinen raus aus der Kühlung, stürzen und bis zum Servieren auftauen lassen.

2. Ich liebe Gummibärchen. Deshalb darf ein Jelly beim Dessert nie fehlen: Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Zitronensaft, Wasser und Zucker rauf auf den Herd. Topf drunter. Einmal aufkochen bis der Zucker gelöst ist (bei mir herrscht immer ne gelöste Stimmung). Hitze aus. Gelatine ausquetschen und rein innen Topf. Ich kann zaubern: Das Glibberzeug ist in ner Sekunde weg. Eine kleine Schale mit Klarsichtfolie ausschlagen. Flüssigkeit rein und ab damit in den Kühlschrank.

3. Backe, backe, Kuchen: Als erstes Backofen auf 160°C (Umluft) vorheizen. Dann die Eier trennen. Dafür bedarf es keinen Scheidungsanwalt – nur ein wenig Fingergeschick. Butter mit 100 g Zucker, Zitronenabrieb, Zimt (unter Zuhilfenahme eines Handrührgeräts) schaumig aufschlagen. Eigelbe dazu, weiter und weiter (3 Minuten) rühren. Außerdem kommt bei der Schlägerei immer wieder Olivenöl schlückchenweise rein. Es soll ne luftige Blubbermasse entstehen. Kurz zur Seite damit. Unbedingt neue Rührbesen nehmen! Eiweiße mit Salz in ner Extraschüssel steifschlagen. Restlichen Zucker dazu und noch mal 2 Minuten rühren bis sich alles aufgelöst hat und ne glänzende Eimasse entsteht – welch Glanz in meiner bescheidenen Bude. Nun wieder zu den Eigelben: gemahlene Mandeln und Backpulver einrühren. Dann in drei (!) Schritten Eischnee unterheben. Ab damit in ne Springform (vorab gebuttert) und für 50-60 Minuten im unteren Drittel des Ofens backen.

4. Ein Glas eingekochte Quitten (habe ich Herbst mit Wasser, Zucker, Zitrone, Sternanis, Kardamom, Nelken und Vanille selbst hergestellt) öffnen. Quitten durchs Sieb abgießen, Saft auffangen. Einige Stücke vom Steinobst aussortieren (braucht man später zum Anrichten). Den Rest in ne Schüssel geben und unter Zugabe vom Saft (nach Bedarf) so lange mit dem Zauberstab verhexen bis ein sämiges Fruchtpüree entsteht. Dieses durch ein extrem feines Sieb streichen und dann ab damit in die Eismaschine. Rödder, rödder, rödder… Nach 45-60 Minuten ist das Sorbet fertig. Bis zum Servieren ins Eisfach.

5. Jetzt geht’s um die Creme: Sahne steifschlagen. Quark und Frischkäse in ner separaten Schüssel mit nem kräftigen Spritzer Zitrone, Zucker, Honig und ner Prise Zimt verrühren. Sahne unterheben und dann kommt alles in nen Spritzbeutel. Bis zum Servieren zur Seite damit.

6. Hey Krümel: Zucker in ner Pfanne erwärmen. Müsliflocken und Mandeln dazu und stetig rühren bis der Zucker karamellisiert. Zum Ende noch schnell den Popamaranth rein in die Pfanne einmal durchrühren und zum Erkalten auf ein bereitgelegtes (ich bin immer bereit) Backpapier krümeln.

7. Jetzt lassen wir es noch kurz krachen: Für die Cracker Wasser und Honig zu gleichen Teilen mischen. Strudelteig aufs Backblech (mit Backpapier) und mit Honig einpinseln. Großzügig mit Müsliflocken und Popamarranth bestreuseln. Kuchen raus aus der Röhre und nun den Strudel rein. Ca. 10-12 Minuten backen.

8. Darf ich es Ihnen machen? Das Anrichten: Eine Praline raus auf den Teller. Müslikrümel dazu. Mit einem Servierring ein Stück Kuchen ausstechen und dazu. Quarkcreme klecksen, Zitronenjelly in Würfelchen schneidenchen. Auch rauf auf den Teller, ebnso die Quittenstücke. Zum Schluss eine Kugel Sorget auf die Krümel und ein Stück vom Cracker anstellen (hurra, ich habe ne Festanstellung). Fertig ist mein persönliches Fitnessprogramm.