Kürbispraline mit Aprikose

Mit dieser Praline kann man ganz ordentlich was für seine Schönheit tun: Aprikosenhaut und ’n Kürbiskopf sind nur einige der Nebenwirkungen – neben dem sauguten Geschmack. Versteht sich von allein, oder?

Man nehme (für ca. 20 Dinger):

110 g weiche Butter
50 g Zucker
1 Ei
½ TL Backpulver
70 g Mehl
1 Zitrone
1 Prise Salz
1 EL Crème fraîche
2-3 EL Kürbiskernöl
100 g Zartbitterschokolade
100 g geröstete Kürbiskerne
50 g getrocknete Aprikosen
50 ml Weißwein
Apfelsaft
Marillenschnaps

1. Möge der große Kürbiskönig mit euch sein: 60 g Butter, Zucker, Salz → Schüssel → Handrührgerät → schaumig machen. Ei, Mehl, Backpulver, Zitronenabrieb und -saft dazu. Verrühren. Rauf aufs Blech und 12 Minuten bei 160° Umluft backen.

2. Jetzt mal nicht die Finger verbrennen: Warmen Teig in ne Schüssel bröckeln, restliche Butter, Crème fraîche und Kürbiskernöl dazu. Alles verkneten. 20 Dinger in Kugelform drehen → ab ins Eisfach.

3. Schokolade im Wasserbad schmelzen. Kürbiskerne grob hacken. Pralinen erst mit Schoko überziehen und dann durch die Kerne wälzen – wie so kleine Säue beim Suhlen. Nach so ner Sauerei wird einem ganz schön heiß, deshalb einmal im Kühlschrank abkühlen.

4. Aprikosen klein schneiden. Mit Weißwein in nen Topf und weichkochen. Immer mal wieder nen guten Schuss Apfelsaft angießen. Nach 10-15 Minuten sollte das Obst weich sein. Einmal pürieren das Ganze. Durchs Sieb streichen und mit nem Schluck Marillenschnaps abschmecken.

5. Obst auf den Löffel, Praline drauf. Wadde hadde du denn da? – Fertig!