Kartoffelsalat – Tatar

Hier die alternativen Fakten zum Rezept:

# fast vegan
# nahezu vegetarisch
# low carb
# kann Spuren von Geschmack enthalten
# für die diätische Küche geeignet

Ein Lob auf die neue amerikanische Politspitze und eine kreative Art, die Wahrheit zu beugen.

Man nehme (für 4 Personen):

Kartoffelsalat
300 g festkochende Kartoffeln
1 Schalotte
120 ml Gemüsefond
50 ml Olivenöl
2 EL weißer Balsamico
Zitronensaft
Zucker
Salz, Pfeffer

Tatar
200 g Kalbshüfte
Salz, Pfeffer

Tapioka
3 EL Tapiokaperlen
3 Gewürzgurken
¼ Salatgurke
4 EL Sud vom Gurkenwasser
Zucker
Salz, Pfeffer

Mayonnaise
2 Eier
200 ml Erdnussöl
1 EL Senf
Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Honig
1 EL griechischer Joghurt

4 Radieschen

Forellenkaviar

1. Nach den amerikanischen Fakten geht’s nun um die deutsche Kartoffel: Kartoffeln waschen und mit allem drum und dran rein in nen Topp. Wasser drauf und kochen. Ca. 20 Minuten und dann das Wasser abschütten. Karoffeln auskühlen lassen. So lange schon mal die Schalotte pellen, Enden abschnippeln und dann das Gemüse in feinste Würfel zerlegen. Die kommen zusammen mit dem Gemüsefond in nen anderen Topf → aufkochen → Schalotten und Balsomico dazu. Einmal aufwallen und dann runter vom Feuer. Olivenöl einrühren und mit Zucker, S+P abschmecken. Kartoffeln pellen und in gröbere Scheiben schneiden. Diese kommen nun in nen Schüssel und werden mit dem Sud übergossen. Einziehen lassen.

2. So, und nun machen wir heiße Eier… aber die Hände bleiben raus aus der Hose. Eier anpiksen. Wasser in nem Topf zum Kochen bringen. Eier rein und 9-10 Minuten kochen. Wasser abgießen, den Eiern fiese Fressen ziehen – oder doch einfach nur unter kaltem Wasser abschrecken. Pellen und auskühlen lassen.

3. So lange schon mal die Tapiokaperlen in einen weiteren Topf geben, einmal aufkochen und dann 15-20 Minuten bei mittlerer Hitze und unter häufigen Rühren garen. Tapioka in ein feines Sieb schütten, kalt abspülen. Zur Seite damit.

4. Hacke, hacke Peter… oder Ursula, oder wen auch immer… Kalbshüfte in feine Scheiben zerlegen – das ergibt nen ordentlichen Hüftschaden. Dann alles in Streifen schneiden und diese am Ende sehr fein würfeln. S+P drauf.

5. Gurken (sowohl die frische als auch die eingelegten) mit dem Parisienne Ausstecher (Kugelausstecher) zu schönen Bällchen verarbeiten. Gurkenkugeln bis zum Anrichten mit 2-3 EL Gurkensud aus dem Glas übergießen.

6. Nun wieder in die Vollen langen: Eier halbieren, Eigelbe herausholen und in einen Mixbecher geben. Aus dem Eiweiß kann man sich zwischenzeitlich ne Stulle basteln – schließlich muss man gestärkt ans Werk gehen. Senf und Erdnussöl ebenfalls in den Mixbecher verfrachten und dann den Pürierstab reinstecken. Diesen auf höchster Stufe langsam von unten nach oben ziehen, so dass eine schöne Creme entsteht. Joghurt unterziehen. Alles mit einigen Tropfen Honig, Zitronensaft, S+P abschmecken. In nen Spritzbeutel abfüllen.

7. Radieschen in feine Scheiben schnippeln. 2-3 EL der gekochten Tapiokaperlen in eine Schüssel geben. Diese mit 1 EL Gurkensud und einigen Löffeln der Kartoffelmarinade vermengen. Es soll ein halbflüssiger Glibber entstehen. Evtl. noch mit Zucker, S+P abschmecken.

8. Und nun richten wir uns richtig schön ein. Ach neeee… nicht ein. An – wir richten an: Fleisch locker an einigen Stellen auf den Teller geben. Kartoffel- und Radieschenscheiben anlegen. Gurkenkugeln und Tapiokaperlen dazu. Einige Kleckse der Mayo drum herum verteilen und alles mit Forellenkaviar garnieren. Fertig.