Gin & Tonic Praline 2.0

 

Da kann man sich ja nur die Kugel geben…

Echt jetzt. Ich bin ja ein absolutes Gewohnheitstier. Und dann das: Ein Gast beim SupperClub hat ne Gluten-Unverträglichkeit. Somit ist meine klassische Gin Tonic Praline im Gurkensud als Abschluss des Menüs nicht mehr drin. Kurz umgedacht und angepackt.
Hier präsentiere ich meinen Klassiker im neuen Gewand… wobei äußerlich tun sich die alte und die neue Praline eigentlich nichts. Es kommt doch einzig und allein auf die inneren Werte an! – Wie im wahren Leben

PS: Für mehr Schultern und Knie auf Twitter und in der Welt. Für mehr Selbstverwirklichung.

Man nehme (für 20 Dinger):

Pralinje
20 weiße Pralinenhohlkörper
200 g weiße Schokolade
50 ml Gin
25 ml Tonic
Abrieb von ½ Bio Limette
5 Wacholderbeeren

Gurkensud
½ Salatgurke
1-2 Stiele Minze
4 Blätter von der Zitronenmelisse
1 EL Honig
Limettensaft

1 TL Wacholderbeeren
1 TL Zucker
Minze

1. Denn Sie baden gerade Ihre Schokolade darin. Wasserbad aufstellen. 100 g weiße Schokolade rein in ne Metallschüssel und schmelzen lassen. So lange Wacholder in ner Pfanne einmal kräftig anheizen. Nebenbei die Schale von der Limette hobeln. Wenn die Schoki flüssig ist, Gin, Tonic und Limettenschale unterrühren. 5 Wacholderbeeren im Mörser sehr fein zerstoßen. Ebenfalls zur Schokomasse geben und ab mit der Creme in nen Einweg-Spritzbeutel. Schnipp, schnapp, Spitze ab und schon geht’s los mit der Befüllung der Hohlkörper. Die Pralinen kommen nun mindestens 1 Stunde ins Eisfach.

2. Tick, tack, tick, tack… Genug gewartet.
Aller guten Dinge sind zwei. Deshalb wird das Wasserbad reanimiert. Restliche Schokolade in ner Schüssel schmelzen. Pralinen raus aus der Kühlung und die Öffnungen mit Schoki verschließen (auch hier kann ein Einweg-Spritzbeutel hilfreich sein). Noch mal für 15 Minuten ins Eisfach geben.

3. Tick, tack, tick, tack… Genug gewartet.
Die restliche Schoki sollte eigentlich noch flüssig sein – andernfalls noch mal kurz aufs Wasserbad damit. Die Pralinen nun einzeln in die Schokolade plumpsen lassen, heraus fischen und kurz zwischen den Händen drehen bis ein Igelmuster entstanden ist. Auf einen mit Backpapier ausgelegten Teller oder ein Brettchen geben. Wenn alle Kugeln bearbeitet sind, wandern diese noch mal für 15 Minuten in den Kühlschrank.

4. Die letzte Wartezeit nutzen wir nun aber sinnvoll: Halbe Gurke längs aufschneiden. Mit nem Teelöffel das Kerngehäuse heraus kratzen. Gurke in handliche Stücke schnippeln und in einen Mixbecher verfrachten. Blätter von der Minze und der Melisse wandern ebenfalls dazu, genau so wie der Honig und ein kräftiger Spritzer Limettensaft. Den Zauberstab anschmeißen und alles schreddern. Masse durch ein feines Sieb streichen und schon ist der Gurkensud fertig.

5. Nun noch schnell die verbleibenden Wacholderbeeren mit dem Zucker im Mörser zerstoßen.

6. Und schon kommt der große Moment: Es darf angerichtet werden. Jeweils 1 TL Gurkensud auf die Anrichtelöffel verteilen. Pralinen drauf und alles mit ner Prise Wacholderzucker und nem Minzblättchen dekorieren. Fertig. Lasst es euch schmecken.